Lug und Trug in Aschheim

Ein großes Kompliment dem Architekten des Aschheimer Feststadls! Denn trotz der hehren, aber unwahren, beschönigenden und übertriebenen Worte, mit denen dort am 30. April 2014 Bürgermeister Englmann in den Ruhestand verabschiedet wurde, sodass sich die Balken bogen, blieb der Bau stehen, wenngleich viele ein Zittern zu spüren vermeinten. Manche Eigenschaften, die dem jahrelangen faktischen Alleinherrscher Aschheims zugeschrieben wurden, spotteten einfach jeder Beschreibung.

Das Portrait – nicht einmal dieses ist wahrheitsgetreu –, das Englmann als Abschiedsgeschenk überreicht wurde und das nunmehr den Sitzungssaal “zieren” soll, hat er sich selber ausbedungen, und der angebliche Wunsch nach einer “bescheidenen Abschiedsfeier” ist, gelinde gesagt, frei erfunden. Vielmehr hat Englmann die pompöse und kostspielige Veranstaltung bis in Einzelheiten – zum Beispiel “Herauskommen aus dem Rathaus” (sic!) – selber zusammengestellt und, als ein Programmpunkt nicht seinen Vorstellungen entsprach, sogar damit gedroht, an seiner eigenen Abschiedsfeier nicht teilzunehmen.

Dass in der Politik, und sei es in der Kommunalpolitik, gelogen und betrogen wird, ist allgemein bekannt; aber so offensichtlich und mit Händen zu greifen ist das selten.

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Abschlussarbeit Englmann April 2014

ONB

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26. April 2014 · 22:18

CSU-Traum

Wenn in Aschheim die Sonne lacht,

hat das die CSU gemacht.

Gibt es aber Eis und Schnee,

war’n das sicher die FW.

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Geschlossene Reihe

Am 19. Februar 2014 hob eine Redakteurin im Landkreisteil der Süddeutschen Zeitung hervor, dass die Kirchheimer Gemeinderäte in der Lage seien, sich gegenüber Verwaltung und Rathausspitze durchzusetzen. Im Gegensatz dazu würden deren Aschheimer Kollegen “der strikten Führung eines Helmut Englmann wegen nur selten aus der Reihe tanzen“.

Es wird endlich Zeit, dass sich der Aschheimer Bürgermeister nicht mehr darauf verlassen kann, dass eine Fraktion die absolute Mehrheit hat,  in geschlossener Reihe hinter ihm steht und alles abnickt. 

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“Transparenz”

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Hinter dieser Tür werden die Entscheidungen für Aschheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit und daher nicht nachvollziehbar getroffen – zumindest bis 30. April 2014. Denn wenn die CSU bei der Wahl am 16. März nicht mehr die absolute Mehrheit erreicht, werden künftig die Beschlüsse im Gemeinderat nach einer offenen Diskussion unter den Augen der Öffentlichkeit gefasst.

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Unwahrheit

Es gibt in Aschheim keine Einwohner-Obergrenze, auch wenn das die CSU in ihrer Hochglanzbroschüre zur Kommunalwahl 2014 behauptet. Es handelt sich um eine schlichte Lüge; denn nach derzeitiger Beschlusslage kann die Einwohnerzahl zeitlich unbegrenzt  ohne Grenze nach oben jährlich um 133 wachsen.

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Souveränität

So groß wird die Veranstaltung einer der drei im Aschheimer Gemeinderat vertretenen politischen Gruppierungen im Ortsnachrichtenblatt der Gemeinde angekündigt. Der Name der Bürgermeisterkandidatin – Ina Reichel – wird geflissentlich unterdrückt. Bildschirmfoto 2014-01-17 um 23.33.26

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