Die CSU kam bei der Gemeinderatswahl am 2. März 2008 auf 56,11 Prozent. Von den 50 Vertretern der Gemeinde Aschheim in Organisationen und Einrichtungen beanspruchte sie aber nicht weniger als 44 (gleich 88 Prozent) für sich und überließ der SPD, die auf 30,64 Prozent gekommen war, gerade mal 6 (gleich 12 Prozent). Die Freien Wähler – immerhin von 13,24 Prozent der Bevölkerung gewählt – konnten gar keinen (0 Prozent) Vertreter benennen. Wo bleibt da die Verhältnismäßigkeit? (So kommt es auch, dass der einzige Gymnasiallehrer im Gemeinderat die Gemeinde weder im Zweckverband Weiterführende Schulen noch im Schulverband Hauptschule noch im Volkshochschulzweckverband noch im Kreisjugendring vertritt.)Lapidarer Totschlag-Kommentar der CSU: So war eben der Wählerwille.