Rechenkünstler

Für die 259 Aschheimer Kinder unter drei Jahren gibt es 136 Krippen-Plätze; den 284 Kindern zwischen drei und sechs Jahren stehen 356 Kindergarten-Plätze zur Verfügung. Bürgermeister Englmann zählt nun einfach die Krippen- und die Kindergartenplätze zusammen, teilt die Summe durch 543 (nämlich 259 + 284), kommt dabei auf 90,61 % und tut so, als könnten die Kleinen die überzähligen 72 Kindergartenplätze der Größeren nutzen, obwohl sie eigentlich Krippenplätze bräuchten. Aber 90,61 % lassen sich natürlich stolzer präsentieren als die 77,35 %, die bei richtiger Rechnung herauskommen.

2 Kommentare

Eingeordnet unter Kommunalpolitik

2 Antworten zu Rechenkünstler

  1. Observer

    Gut gerechnet, aber bei uns wird doch vieles “schön” gerechnet, das sind wir doch gewohnt.
    Wird eigentlich bedacht, dass all diese kleinen kinder mal größer werden und Schulen, Freizeitheime etc. benötigen?

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